Judith Furrer-Bregy
Vita – mein Weg / meine Haltung
Über mich
Mich fasziniert der Mensch in seiner Ganzheit
Sein Atem. Sein Körper. Seine Fähigkeit, sich immer wieder neu auszurichten.
Seit vielen Jahren begleite ich Menschen mit Atembeschwerden, psychosomatischen und psychovegetativen Belastungen, körperlichen Beschwerden sowie Themen rund um Körperwahrnehmung, Stimme und Klang.
Meine therapeutische Arbeit verbindet fundiertes Fachwissen mit einer tiefen Achtung vor der Intelligenz des Körpers und der Selbstregulationsfähigkeit des Menschen. Diese Verbindung prägt mein Denken, mein Arbeiten und jede Begegnung in meiner Praxis.
Ein Weg, der mich geprägt hat
Mein beruflicher Weg ist aus meinem eigenen Leben heraus gewachsen.
Er führte mich durch freudige Erfahrungen ebenso wie durch schmerzhafte Wendepunkte. Der Verlust meiner eigenen Stimme war einer davon. Er öffnete mir die Tür zur Atemtherapie und zu einer neuen beruflichen Ausrichtung. Vor allem aber hat mich das Leben gelehrt, mit offenem Blick hinzuschauen, Unsicherheit auszuhalten und Vertrauen wachsen zu lassen.
Heute begegne ich Menschen mit einer tiefen Wertschätzung für ihren ganz persönlichen Weg. Jede Geschichte ist einzigartig. Jede trägt ihre eigene Logik. Und jeder Mensch bringt Fähigkeiten und Ressourcen mit, die oft erst im Laufe eines gemeinsamen Prozesses wieder spürbar werden. Diese Erfahrung erfüllt mich immer wieder mit Staunen.
Der Atem als roter Faden
Der Atem begleitet uns durch unser ganzes Leben. Er verbindet Körper, Nervensystem, Emotionen und Bewusstsein. Er reagiert auf alles, was wir erleben, und eröffnet zugleich in jedem Moment die Möglichkeit, wieder mit uns selbst in Verbindung zu kommen.
Je länger ich therapeutisch arbeite, desto mehr wächst meine Faszination für diese Einfachheit.
Sie hat mich auf einen vielseitigen Lernweg geführt – von funktioneller Atemphysiologie über manuelle und körpertherapeutische Ansätze bis hin zu körperpsychotherapeutischen, traumaorientierten und psychospirituellen Zugängen. Jeder dieser Wege hat meinen Blick erweitert. Der Atem bleibt ihr gemeinsamer Ursprung.
Tiefer statt weiter
Von Natur aus bin ich neugierig. Ich liebe es, Zusammenhänge zu entdecken, Wissen zu vertiefen und unterschiedliche Perspektiven miteinander zu verbinden. Gleichzeitig wächst mit jedem Jahr meine Liebe zum Einfachen. Zu dem, was unmittelbar erfahrbar ist. Zu dem, was Menschen stärkt und sich in ihrem Alltag entfalten kann.
Tiefer statt weiter beschreibt meine therapeutische Haltung vielleicht am besten.
Bewusstheit verändert. Ein bewusster Atemzug. Eine neue Körpererfahrung. Ein Moment wirklicher Präsenz. Oft beginnen genau dort die entscheidenden Schritte.
Natur, Stille und Begegnung
Die Natur begleitet mich seit vielen Jahren. Sie erinnert mich an Rhythmen, an Verbundenheit und an die Kraft des Wesentlichen. In der Stille entstehen oft Klarheit, Weite und neue Perspektiven. Diese Qualität fliesst ganz selbstverständlich in meine Arbeit ein – ebenso wie Humor, Lebendigkeit und eine grosse Freude an echten Begegnungen.
Ob in einer Einzelsitzung, in Gruppen, Seminaren oder Vorträgen: Ich liebe es, Menschen auf ihrem Weg zu begleiten, Wissen verständlich zu vermitteln und Erfahrungsräume zu schaffen, in denen Entwicklung möglich wird.
Was mich leitet
Ich empfinde es als Privileg, Menschen ein Stück ihres Weges begleiten zu dürfen. Das Vertrauen, das mir Klientinnen und Klienten sowie zuweisende Ärztinnen, Ärzte und andere Fachpersonen entgegenbringen, erfüllt mich mit Dankbarkeit und bestärkt mich darin, mein Wissen kontinuierlich zu vertiefen.
Meine grösste Lehrmeisterin bleibt der Atem. Er erinnert mich jeden Tag daran, dass Entwicklung ihren eigenen Rhythmus hat. Und dass im Menschen oft bereits alles angelegt ist, was er braucht, um wieder in Verbindung mit seiner eigenen Kraft, Klarheit und Lebendigkeit zu kommen.
